Die Kulturvereinigung Altes Kino Mels ist seit 25 Jahren eine der führenden Anbieterinnen von kulturellen Anlässen im Sarganserland. Daneben ist das Haus ein Ort der Begegnung, in der regionalen Öffentlichkeit stark verankert und ein bevorzugter Auftrittsort für KünstlerInnen.
Sa 25.02.2012, 20:15 UhrKonzert
Asita Hamidi´s Bazaar
Mit ihrer unvergleichlichen Klangästhetik und aussergewöhnlichen Besetzung verzaubern Asita Hamidi’s Bazaar das Publikum und nehmen es mit auf eine Reise durch Zeit und Raum. Inspiriert von skandinavischen und orientalischen Wurzeln – und immer bereit für einen Schritt mehr, um Neuland zu entdecken. «Helix» heisst ihr neues Programm. Ein Werk gleich einer stetig aufwärts strebenden Spirale. Bandbesetzung: Asita Hamidi (Elektronische Harfe, Gesang), Björn Meyer (Bass, Gesang), Bruno Amstad (Gesang, Soundeffekte), Kaspar Rast (Schlagzeug, Perkussion).
«Als die siebenjährige Katharina Disch mit ihrem vierjährigen Bruder Kaspar am Freitag, den 9. September 1881, das Haus ihrer Grossmutter betrat, wusste sie nicht, dass sie erst wieder bei ihrer Hochzeit von hier weggehen würde.» Franz Hohler hat den Bergsturz von Elm, der 114 Menschen, darunter die ganze Familie der Katharina Disch, in den Tod riss, zu einer ergreifenden Novelle verarbeitet. Unter der Regie von Klaus Henner Russius eindrücklich gespielt von Cornelia Montani. Der Anlass wird vom Migros Kulturzprozent unterstützt.
Urknall, Evolution, Arche Noah, Frauenschwemme im Bundesrat… die Zeit vergeht schneller, als man denkt. Wenn Sie mit Lichtgeschwindigkeit durchs All fliegen, können Sie die Uhr bremsen. Wenn Sie allerdings einkaufen müssen, und die Läden machen um halb sieben zu, dann sieht es wieder anders aus. Die einen glauben in all dem an eine göttliche Intelligenz und Schönheit, die überall ist, ausser im Thurgau, die andern glauben eher an den Affen, der zum homo sapiens wurde mit seinem aufrechten Gang, und an die treibende Kraft dahinter, die Mütter, die ihren Kindern seit 60'000 Jahren sagen: Steh gerade! Was aber erwartet uns in der Zukunft? Fest steht: Die Zukunft kommt. Auch wenn es Leute, ach was, ganze Parteien gibt, die denken, dass sie nicht kommt.In seinem brandneuen Programm «Big Bang» bietet Lorenz Keiser fünf Milliarden Jahre Zeitgeschichte in zwei Stunden - einfacher und schneller kommen Sie nie mehr zu einer umfassenden Halbbildung. Ein wichtiges update für Ihr Komik-Betriebssystem!
Irgendwo zwischen Theater, Comedy, Pop, Klassik und Dancefloor ist der unverwechselbare Stil von iNtrmzzo beheimatet, den die Gruppe selbst als «Vocal Theatre Comedy» bezeichnet. In eigenwilligen Arrangements marschieren die vier Musiker – allesamt Absolventen namhafter Musikkonservatorien – auch auf der aktuellen Tournee «Testosteron II» durch die unendlichen Weiten der Musikgeschichte. «Grenzenlos» ist bei Merijn Dijkstra, Wouter Kronenberg, Tjidde Luhrs und Clemens Schmuck aus den Niederlanden Programm, geht ihr Bestreben doch dahin, ausgetretene Pfade und übliche A-cappella-Assoziationen zu verlassen.
Sie sind wieder da. Nach «Gheim isch gheim» präsentiert Silberbüx ihr zweites Programm. Zu viert büxen sie nach der Schule aus, springen barfuss von Stein zu Stein, klettern in ihre Baumhütte und schwören sich Treue auf immer und ewig. Silberbüx ist mitten im Abenteuer und – «Uf em Sprung».
Mit ihren eigenwilligen, poetischen Liedern erzählt Silberbüx vom geheimen Universum im Wald, den verlockenden Spielen auf dem Pausenplatz und der unbändigen Lust, miteinander eine Geheimbande zu sein. Es wird gemeinsam gesungen, gerätselt, gelacht und getanzt, bis die Musik zum Publikum überspringt und in aller Ohren und Herzen klingt. Ein Familienkonzert ab 5 Jahren. Dauer 60 Minuten.
Eintritt
16 Franken (Erwachsene)
14 Franken (Kinder)
Ermässigung für Mitglieder
Als Wäscherin hat sie angefangen, als Sekretärin ist sie aufgestiegen und als Souffleuse ist sie unter die Bühne abgestiegen. Auch mit ihrem neuen Programm «Die Schneiderin» ist die grossartige Clownfrau erneut im Alten Kino zu Gast. Es sind die Bretter des Schneidertisches, die ihr jetzt die Welt bedeuten. Mit dem aktuellen Programm erschaffen Gardi Hutter und Michael Vogel (Familie Flöz) ein Theaterstück über die Endlichkeit des Seins und die Unendlichkeit des Spiels.
Die drei Ladinerinnen aus La Val sind in der globalen Metropole angekommen: Auf seinem zweiten Album «mai guai» befeuert das Songwriterinnen-Trio Ganes seine gewagten Träume mit den urbanen Beats einer nachtaktiven Generation. Selten sind sich Tradition und Moderne auf so aufregende Weise begegnet wie in den elf neuen Liedern der Schwestern Elisabeth und Marlene Schuen und ihrer Cousine Maria Moling. Ihre Stimmen sind klar wie die Luft im Hochgebirge und ihre Melodien künden von einer universellen Sehnsucht nach Geborgenheit und Überschwang zugleich. Ihre einfühlsamen ladinischen Texte erzählen vom Zusammenrücken und vom Auseinanderdriften in einer unübersichtlichen Welt. Alpine Intimität trifft völlig entspannt auf internationales Flair.
Lina Buttons Musik besticht durch eine wohltemperierte Mischung aus Blues, Country und Pop, wobei letzteres vor allem durch griffige und eingängige Melodien erster Güte Einzug findet. Gesangslinien, welche ausdrucksstark getragen werden von Linas einzigartigen Stimme; verletzlich und fragil in einem Moment, kräftig und warm in einem anderen. Runde und reife Songs über die emotionale Farbpalette des Lebens. Homesick hat das erste Album der jungen Singer-Songwriterin, das sie live mit Lukas Stalder (Gitarre), Heinz Morf (Bass) und Lorenzo Demenga (Schlagzeug) auf die Bühnen bringt.
Im Vorprogramm: Lisa and friends.
Unter dem Namen Lisa from the moon hat die Singer/Songwriterin aus Chur bereits viele Ohren begeistert. Ende letzten Jahres hat sie sich mit dem Pianist und Kompositionsstudent D. Murdock zusammengetan. In ihrem gemeinsamen Projekt «Lisa and friends» präsentieren sie das Ergebnis ihrer Arbeit und verwöhnen ihr Publikum mit neuen Songs und verzaubernden Klängen.
Clown Dimitri erinnert uns mit seinem Programm «Porteur» daran: unser inneres Kind kennt kein Alter. 1962 hat Dimitri die Figur des Porteurs erschaffen. Es war sein erstes Bühnenprogramm, und wer es heute sieht, staunt, dass es nichts an Frische und Leichtigkeit eingebüsst hat. Dimitri verzaubert sein Publikum wie eh und je mit der verschmitzten Poesie des Clowns und mit einfallsreichen artistischen Einlagen. Liebend gerne lassen wir uns vom Übermut des Clowns verführen. Wenn er etwa über einen unscheinbaren Gegenstand stolpert, und diesen zum Anlass macht, daraus eine farbenfrohe Ideenwelt hinter den Dingen hervorzuzaubern. Seine Requisiten sind schlicht: ein alter Gepäckwagen, ein paar Holzkisten, ein Wallholz, Teller, Stäbe, Bälle und unzählige Musikinstrumente. Der ganze Rest ist Fantasie.
Plüsch tauchten 2002 praktisch aus dem Nichts auf und wurden innert kürzester Zeit zu einer der ganz grossen Mundartnummern des Landes. Die drei Alben „Plüsch" (2002), „Sidefiin" (2004) und „Früsch gwäsche" (2006) schlugen ein wie eine Bombe. Plüsch füllten landauf-, landab die Konzerthallen.
Songs wie „Heimweh", „Häbs guet", „Wunder passiere", „Irgendeinisch", „Schwein Gha", „Schlaraffeland", „Jede Dag (u jedi Nacht)" oder „Ufo" wurden zum nationalen Liedgut und in den Radios auf- und abgespielt. Mit alten und neuen Lieder gehen Alexander Balajew, Andreas Hunziker, Roger Meier, Andreas (Ritschi) Ritschard und Simon Ryf im Frühjahr 2012 auf Tour.