Geschichte Altes Kino Mels
25 Jahre Altes Kino Mels - da gibt es eine Menge zu erzählen...
Die Idee
Das Programm
Der Anerkennungspreis
Die Stiftung
Die Zahlen
Die Idee
25 Jahre ist es her, als sieben junge Leute dem brachliegenden Kinogebäude in Mels (Kanton St. Gallen) neues Leben eingehaucht haben. Mit der Gründung der Kulturvereinigung Altes Kino Mels unter dem Präsidium von Christoph Wildhaber am 20. November 1985 wird ein Kulturbetrieb auf die Beine gestellt, der heute landauf, landab ein Begriff ist.
In den Statuten der Kulturvereinigung (überarbeitet im Juni 2010) ist festgehalten, was von Anfang an die Idee der Initianten ist: «Der Verein bezweckt, das kulturelle Leben in der Region Sarganserland vor allem mit Gastspielen von Künstlerinnen und Künstler auf dem Gebiet des Theaters, der Musik, der Literatur und des Kunsthandwerks zu fördern. Wichtig ist dabei das Bestreben, auch der einheimischen Bevölkerung Gelegenheit und Impulse zu eigener kultureller Betätigung zu geben und ihnen Auftritte im Alten Kino zu ermöglichen.»
In den Statuten der Kulturvereinigung (überarbeitet im Juni 2010) ist festgehalten, was von Anfang an die Idee der Initianten ist: «Der Verein bezweckt, das kulturelle Leben in der Region Sarganserland vor allem mit Gastspielen von Künstlerinnen und Künstler auf dem Gebiet des Theaters, der Musik, der Literatur und des Kunsthandwerks zu fördern. Wichtig ist dabei das Bestreben, auch der einheimischen Bevölkerung Gelegenheit und Impulse zu eigener kultureller Betätigung zu geben und ihnen Auftritte im Alten Kino zu ermöglichen.»
Die Kulturvereinigung Altes Kino Mels ist heute einer der führenden Anbieter von kulturellen Anlässen im Sarganserland. Daneben ist das Haus ein Ort kultureller Begegnung. Es ist in der regionalen Öffent-lichkeit stark verankert. Für Künstlerinnen und Künstler gilt das Alte Kino als bevorzugter Auftrittsort.
Seit 2008 bietet das Alte Kino Theaterkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Es ist dies ein Schritt hin zu einem neuen Standbein, der auch dem im Leitbild formulierten Ziel entspricht, den Fokus stark auf den Nachwuchs zu richten.
Das Programm
Das Programm des Alten Kino Mels wird möglichst vielseitig gestaltet. Mit kommerziell sich rechnen-
den Anlässen können Minderheitenprogramme finanziert werden. «Grosse» wie «kleine» Veranstalt-
ungen finden ihr dankbares Publikum. Ob die Acapickels, der Komiker Massimo Rocchi, die Clownin Gardi Hutter, der Kabarettist Franz Hohler, Ueli Bichsel/Silvana Gargiulo, Ferruccio Cainero, das Duo Fischbach, Viktor Giacobbo/Patrick Frey/Mike Müller, Fabian Unteregger, Susanne Kunz, Michel Gammenthaler, Simon Enzler, schön&gut, Flurin Caviezel oder Ursus & Nadeschkin, Rockgruppen
wie Züri West, Patent Ochsner, Stiller Has, Lovebugs, Dada (ante portas), Lunik oder Young Gods, MusikerInnen wie Michael von der Heide, Dodo Hug, Linard Bardill, Vera Kaa, Andreas Vollenweider, Martin O. oder Max Lässer, ausländische Spitzenkünstler wie Les Founambules, Avner Eisenberg,
Alf Poier, Oropax oder The Nits, Puppentheater, Vorträge, Tanzveranstaltungen, Ausstellungen:
Künstler wie Publikum fühlen sich in Mels wohl und kehren jeweils bereichert nach Hause zurück.
den Anlässen können Minderheitenprogramme finanziert werden. «Grosse» wie «kleine» Veranstalt-
ungen finden ihr dankbares Publikum. Ob die Acapickels, der Komiker Massimo Rocchi, die Clownin Gardi Hutter, der Kabarettist Franz Hohler, Ueli Bichsel/Silvana Gargiulo, Ferruccio Cainero, das Duo Fischbach, Viktor Giacobbo/Patrick Frey/Mike Müller, Fabian Unteregger, Susanne Kunz, Michel Gammenthaler, Simon Enzler, schön&gut, Flurin Caviezel oder Ursus & Nadeschkin, Rockgruppen
wie Züri West, Patent Ochsner, Stiller Has, Lovebugs, Dada (ante portas), Lunik oder Young Gods, MusikerInnen wie Michael von der Heide, Dodo Hug, Linard Bardill, Vera Kaa, Andreas Vollenweider, Martin O. oder Max Lässer, ausländische Spitzenkünstler wie Les Founambules, Avner Eisenberg,
Alf Poier, Oropax oder The Nits, Puppentheater, Vorträge, Tanzveranstaltungen, Ausstellungen:
Künstler wie Publikum fühlen sich in Mels wohl und kehren jeweils bereichert nach Hause zurück.
Ein wichtiger Bestandteil des Programms sind die Eigenproduktionen. Unter der Regie von Dorothea Hartmann, Hans Bernhard Hobi und zuletzt vor allem Romy Forlin werden Theaterstücke für Gross und Klein erfolgreich aufgeführt, im Minimum eines pro Jahr. An den Weihnachten 2003 bis 2005 stehen die bekannten Grimm-Märchen «Frau Holle», «Aschenputtel» und «Dornröschen» auf dem Programm. Zu Weihnachten 2006 ist es «Die kleine Hexe»; und zuletzt, an Weihnachten 2010, «Der kleine Muck». Für 2011 ist ein erneut ein orientalisches Märchen geplant.
Im September 2006 feiert die Produktion «Maria Theresia» Premiere – die erste Zusammenarbeit des hauseigenen Theaterteams mit Profischauspielern (Jaap Achterberg und Philipp Galizia).
Regie: Romy Forlin.
Der Anerkennungspreis
Am 18. September 1998 wird der Kulturvereinigung Altes Kino, Mels, sowie der Vereinigung Pro Gonzenbergwerk, Sargans, in der Aula der Kantonsschule Sargans der Anerkennungspreis der
St. Gallischen Kulturstiftung verliehen. Die mit je 10'000 Franken dotierten Preise gehen den beiden Vereinigungen für ihren langjährigen kulturellen Einsatz im Sarganserland zu, wie es in der Laudatio
von Bruno Isenring, Präsident der Kulturstiftung, heisst. Mit dem Anerkennungspreis an die Kultur-vereinigung Altes Kino Mels werde deren Bereitschaft gewürdigt, im Sarganserland Theater ver-
schiedenster Ausprägung auf hohem Niveau anzubieten, begründet die St. Gallische Kulturstiftung
die Auszeichnung. Die Offenheit des Programms und das Engagement der Verantwortlichen werden
als weitere herausragende Punkte bezeichnet.
St. Gallischen Kulturstiftung verliehen. Die mit je 10'000 Franken dotierten Preise gehen den beiden Vereinigungen für ihren langjährigen kulturellen Einsatz im Sarganserland zu, wie es in der Laudatio
von Bruno Isenring, Präsident der Kulturstiftung, heisst. Mit dem Anerkennungspreis an die Kultur-vereinigung Altes Kino Mels werde deren Bereitschaft gewürdigt, im Sarganserland Theater ver-
schiedenster Ausprägung auf hohem Niveau anzubieten, begründet die St. Gallische Kulturstiftung
die Auszeichnung. Die Offenheit des Programms und das Engagement der Verantwortlichen werden
als weitere herausragende Punkte bezeichnet.
Die Auszeichnung freut die Verantwortlichen des Sarganserländer Kleintheaters sehr. Sie ist ihnen
aber auch Verpflichtung, weiterhin ein anspruchsvolles Programm auf die Beine zu stellen, wobei
die Eigenproduktionen einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen.
Die Stiftung
Nach der käuflichen Übernahme der Kino-Liegenschaft durch die Sarganserländische Kulturstiftung
Altes Kino Mels mit alt Nationalrat Hans Werner Widrig (Bad Ragaz) an der Spitze wird der Kultur-
betrieb im April 1990 auf sichere, in die Zukunft weisende Füsse gestellt. Für die Kulturvereinigung ist seit jenem Zeitpunkt eine längerfristige Planung möglich. Durch verschiedene bauliche Anpassungen können die Betriebsabläufe stetig optimiert werden. Mit einer umfassenden Aussensanierung im Jahr 2001 erhält die Kulturvereinigung den schon lange gewünschten zusätzlichen Stauraum für technisches Material, Stühle, das Klavier, Kulissen für Theaterproduktionen usw.
Altes Kino Mels mit alt Nationalrat Hans Werner Widrig (Bad Ragaz) an der Spitze wird der Kultur-
betrieb im April 1990 auf sichere, in die Zukunft weisende Füsse gestellt. Für die Kulturvereinigung ist seit jenem Zeitpunkt eine längerfristige Planung möglich. Durch verschiedene bauliche Anpassungen können die Betriebsabläufe stetig optimiert werden. Mit einer umfassenden Aussensanierung im Jahr 2001 erhält die Kulturvereinigung den schon lange gewünschten zusätzlichen Stauraum für technisches Material, Stühle, das Klavier, Kulissen für Theaterproduktionen usw.
Mit der Realisierung einer Auffahrtsrampe und eines Behinderten-WCs ist das Alte Kino nun auch durchgehend Behindertentauglich. Von aussen erstrahlt das Gebäude in frischem Glanz; die «freche» Farbgebung (rot, blau, grau, weiss) bringt den markanten Baukörper erst recht zur Geltung. Für den behutsamen Umgang mit der klassischen Fünfzigerjahre-Architektur des Alten Kinos zeichnet Christian Wagner-Jecklin (Trübbach), Professor für Architektur und Studienleiter «Bau und Gestaltung» an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur, verantwortlich.
Die jüngste bauliche Umgestaltung betrifft im Sommer 2005 das Foyer. Es ist nun vielseitiger nutzbar.
Ab 2009 wird die Tonanlage schrittweise erneuert, mit der es künftig auch möglich sein soll, grössere Konzerte ohne Zumietung eines teueren PA’s durchzuführen. Der Kulturstiftung steht seit 2009 Hans Mathis (Mels) vor. Mitglieder des Stiftungsrates sind Hans Werner Widrig (Bad Ragaz), Albert Zimmermann (Wangs), Rosalia Humm (Flums) und Verena Hobi (Sargans).
Die Zahlen
Auch einige Zahlen mögen die Bedeutung der Kulturvereinigung Altes Kino Mels verdeutlichen:
Bis heute haben an die 1200 Veranstaltungen mit einer Gesamtbesucherzahl von rund 140'000 Per-
sonen stattgefunden. Umgesetzt wurden in 25 Jahren zirka drei Millionen Franken; heute übersteigt das Budget pro Jahr die 300'000-Franken-Grenze klar. Als strikte Zielvorgabe gilt, dass sich Gagen und Billetteinnahmen die Waage halten, was bis jetzt auch ganz gut gelungen ist (man vergleiche mit anderen Theatern!).
Bis heute haben an die 1200 Veranstaltungen mit einer Gesamtbesucherzahl von rund 140'000 Per-
sonen stattgefunden. Umgesetzt wurden in 25 Jahren zirka drei Millionen Franken; heute übersteigt das Budget pro Jahr die 300'000-Franken-Grenze klar. Als strikte Zielvorgabe gilt, dass sich Gagen und Billetteinnahmen die Waage halten, was bis jetzt auch ganz gut gelungen ist (man vergleiche mit anderen Theatern!).
Ohne grosszügige und verdankenswerte Unterstützung der öffentlichen Hand, namentlich des Kantons St. Gallen, Südkultur, der Standortgemeinde Mels, den umliegenden Politischen, Orts-, Schul- und Kirchgemeinden sowie Banken, Gewerbebetrieben und Privaten wäre der Betrieb jedoch nicht aufrecht-zuerhalten, gilt es doch beträchtliche Infrastruktur- und Mietkosten zu decken. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang: Der Kulturbetrieb – seit 1996 unter der Leitung von Romy Forlin, Präsidentin der Kulturvereinigung – wird ehrenamtlich geführt, ohne zahlreiche freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre er undenkbar.
Seit 2009 bringt allerdings ein zusammen mit dem Dixie- und Jazzclub Sargans realisiertes Kulturbüro (50-Prozent-Stelle) Entlastung in administrativen Belangen; verbunden ist dies mit einer weiteren Professionalisierung des Kulturbetriebs.
Von 2004 bis Ende 2006 hat das Alte Kino mit der Bank Linth erstmals einen Hauptsponsor.