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Die Gitarren sind gezückt: The Young Gods kehren mit «Appear Disappear» zu einer rohen, offensiven Energie zurück. Das Trio entfacht die Kunst des akustischen Widerstands neu – ein Soundtrack für eine Welt im Ausnahmezustand. Seit 1985 verbinden sie Rock mit elektrischer Wucht, und ihr neues Album fängt diese Dringlichkeit erneut ein, beeinflusst von Psychedelic Rock, Post-Punk und Industrial.
Auf dem Rhythmus einer Welt, die aus den Fugen gerät, passen The Young Gods ihr Feuer an und schlagen mit regenerierter Kraft zu. Von der ersten Sekunde von «Appear Disappear» an zerreisst die Sechssaitige den Raum und zeigt ihre Zähne in einem elektrischen Heulen. Das Trio hat sich auf seine offensivsten Grundlagen besonnen, auf die Kunst des akustischen Kampfes, die nie überflüssig ist, wenn überall Krieg herrscht.
Selten hat eine Platte der Young Gods so sehr von ihrer Zeit profitiert — der Welt der militärischen Konflikte, der allgemeinen Überwachung und der intimen Dramen. Seit ihrer Gründung 1985 hat die Band musikalische Gebiete erschlossen, in denen sie als Pioniere die nackte Dringlichkeit des Rock mit der Kraft der Elektronik verband. «Appear Disappear» fängt das pulsierende Herz dieser Musik ein.
The Young Gods, bestehend aus Cesare Pizzi (Sampling, Elektronik), Bernard Trontin (Schlagzeug) und Franz Treichler (Gesang), ehren ihre eigene Geschichte ebenso wie ihre langjährigen Einflüsse, vom Psychedelic Rock bis zum Post- Punk. Es ist ein Album des Widerstands, aber auch – und vor allem – eine Liebesplatte. Ein kollektiver Gesang, der von dem Trio, das enger denn je zusammengewachsen ist, auf Jams kreiert wurde, und eine Ode von Franz Treichler an seine Frau Heleen, die 2023 verstarb. Die Liebe schreit und wirft alles um.
Website www.younggods.com/