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In seinem sechsten Soloprogramm baut Christoph Simon eine Brücke über den Stadt-Land-Graben, zeigt den Sinn hinter dem Unsinn, macht aus Fremden Freunde und schüttelt Pointen aus dem Hüttenwarthemdsärmel.
Christoph Simon bringt in seinem Stück sechs Menschen zu einem Malkurs in den Bergen zusammen: Ein Raumplaner im Ruhestand, eine junge Frau im Zwischenjahr, die mit einer Hängematte durchs Land reist, ein übermotivierter Kursleiter, ein arbeitsscheuer Hüttenwart, Regula di Giovanni, die alle Möbel in der Hütte umstellt, und Alma Matter, die über sich hinauswächst. Während sie das Alpenpanorama unter Sinalco-Sonnenschirmen malen, überschreiten sie im Massenschlag die Matratzengrenzen und kommen sich auf die unterschiedlichsten, sowohl angenehmen als auch unangenehmen Arten näher.
Ein Kurs, sechs Fremde, viel Trouble.
Sie kommen aus verschiedenen Richtungen, prallen aufeinander, und bevor sie inverschiedene Richtungen wieder auseinander gehen, versprechen sie sich mitgekreuzten Fingern hinter dem Rücken, in Kontakt zu bleiben. So stellt sich derHüttenwart den Malkurs vor, der in seiner Berghütte stattfinden wird. Er feuert dieHütte ein, kocht Spaghetti für die ganze Woche vor und schlägt die Hüttenregeln andie Stubentür. Aber man weiss ja nie, was als nächstes passiert. Und weil man nichtweiss, was als nächstes passiert, glaubt der Hüttenwart auch gar keine Erwartungenan das zu haben, was als nächstes passiert. Und ist dann doch überrascht, wenn das,was als nächstes passiert, etwas ist, was er so ganz und gar nicht erwartet hat.
Ausgezeichnet mit dem Salzburger Stier zählt Christoph Simon zu den heiterstenStimmen unterhalb der Baumgrenze. Freuen Sie sich auf einen Abend voller virtuoserLeichtigkeit.
Website www.christophsimon.ch