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In der Produktion der Schauspieler Giuseppe Spina, Fabrizio Pestilli und Federico Dimitri wird auf sehr originelle und humorvolle Art und Weise die Situation der Secondos (Ausländer zweiter Generation in der Schweiz) beleuchtet. «Zürich Hauptbahnhof» ist eine Komödie vom Feinsten.
Wir befinden uns in Zürich, Hauptbahnhof, es ist Juli, kurz nach der Einfahrt des Intercitys Richtung Reggio Calabria. Im Interieur eines Schlafwagens treffen drei Männer aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Ein Italiener, der kein Wort deutsch spricht, ein Schweizer, der kein Wort italienisch spricht, und ein Secondo, der krampfhaft bemüht ist, die entstehenden Sprachbarrieren zu überbrücken.
Aus einer scheinbar harmlosen Konstellation entsteht allmählich eine explosive Mischung, die dem Zuschauer keinen Lacher ersparen wird. Die zweisprachigen Dialoge werden zu kleinen Botschaftern des Absurden, ohne der Beliebig- oder Inhaltslosigkeit zu verfallen. Ein scheinbarer Stillstand in einem Zugabteil, zwei Länder, die Schweiz und Italien, drei Männner, die sich gegenüberstehen und eine Reise, die auf sie wartet.
«Zürich Hauptbahnhof» ist die meistgespielte Theaterproduktion der Gruppe I Tre Secondi. Entwickelt und gespielt wird das überaus witzige Stück von Fabrizio Pestilli, Federico Dimitri und Giuseppe Spina.
«Una serata bellissima», «en chaibe schöne Obig», konstatierte das «St. Galler Tagblatt» zu den Zuschauerreaktionen nach einer Aufführung in Weinfelden. Das Schauspielertrio sei mit Bravorufen und Beifall geradezu überschüttet worden.
Dauer: 70 Minuten (ohne Pause)
Der Vorverkauf beginnt demnächst.